„Die Vorgehensweise zunächst selbstständig etwas zu erarbeiten, dann einen weiteren Input zu bekommen und schließlich auch selbst praktisch tätig zu werden ist eine gute Möglichkeit StudentInnen Wissen zu vermitteln. (U.K.)“
„Mich haben die Erzählungen, Berichte und Anregungen von Mark davon überzeugt, dass „Local Culture“ auch bei uns in Deutschland möglich sein kann. Was nicht heißen soll, dass es leicht wäre, das Konzept in einem so großen Umfang durchzuführen, wie Mark das in Wisconsin getan hat. Er hat die Idee „Local Culture“ über Jahrzehnte hin entwickelt und ein ganzes Netzwerk an ähnlich denkenden Lehrern und Lehrerinnen gebildet. Darüber hinaus hat er sich selbst einen Namen gemacht und eine Reputation erworben, die ihm bei der Umsetzung seiner Projekte helfen. Aber wie Mark auch gesagt hat, sollte man erstmal im Kleinen beginnen, z.B. nur mit einer einzigen Schulstunde. (M.P.)“
„Ich denke dieses Projekt ist ohne größere Probleme in der Schule einsetzbar, Einsatzbereitschaft der Eltern voraus gesetzt. Wir haben alle sehr positive Erfahrungen mit unseren Interviewpartnern gemacht, die sich auch sicherlich bereit erklären würden, einer kleinen Gruppe Schüler Frage und Antwort zu stehen. Auch mit älteren Schülern ist eine Durchführung dieses Projekts denkbar. Heute haben viele Schüler selbst einen Migrationshintergrund und eine Annäherung an eine Klasse – auch untereinander – stelle ich mir wesentlich einfacher vor, wenn die Schüler ihren Standpunkt in der deutschen Kultur selbst darstellen und somit erfahren können. (H.S.)“
„Ich arbeite selbst mit Kindern mit Migratonshintergrund und ich würde sagen, dass ich mein persönliches Blickfeld durch dieses Seminar erweitert habe. Ich bin der Meinung, dass man alles tun sollte, um Kindern die verschiedenen Kulturen viel näher bringen sollte, als es momentan der Fall ist. Nur so kann es zu gegenseitigem Verständnis, Interesse und Respekt kommen. Da ich von Mark Waglers Idee sehr angetan bin, würde ich durchaus sagen, dass „Local Culture“ ein tolles Projekt für diesen Zweck auch hier bei uns sein kann.
Falls das Seminar noch mal angeboten wird, werde ich es auf alle Fälle jedem empfehlen!
(L.S.)“
„Mark Wagler machte auch deutlich, dass der Ansatz seiner Projekte darauf abziele, bei Schülern Bewusstsein für die eigene kulturelle Identität anzubahnen. Es ginge darum Schüler, die sich nicht in den Klassenverband, den Ort oder das Land integriert fühlten, einzubeziehen. Seine Projekte bieten eine Möglichkeit Schülern mit Migrationshintergrund das Leben im Gastland zu erleichtern. Mir fällt hierzu das Beispiel eines bosnischen Schülers einer 9. Klasse ein, den ich während meines Schulpraktikums kennen lernte. Er hatte für einige Jahre in Deutschland gelebt, dann waren die Eltern in die USA weitergezogen. Im Alter von 15 Jahren kehrte er mit seiner Familie wieder nach Deutschland zurück. Da mein Praktikum direkt zu Schuljahresbeginn anfing, konnte ich miterleben, wie einzelne Lehrer mit dem neuen Schüler umgingen und dass einige Kollegen ihn ignorierten. Mit Blick auf das Konzept „local cultures“ wäre es sinnvoll, diesen Schüler einzubeziehen und sich für ihn und seine Herkunft zu interessieren."
(J.P.)
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